nichts ist wie es war
  22. Woche
 

Woche vom 22. bis 28. Februar 2010


Lilly hat einen neuen Freund
Ende letzter Woche ist ein Urlaubspflegling bei uns eingezogen (für eine Woche), den Lilly so schnell wie möglich kennenlernen sollte und musste....
Obwohl die vorangegangenen Tage eher niederschmetternd waren, weil Lilly einen Rückschritt nach dem anderen machte, ging die Zusammenführung mit unserem Urlaubsgast schneller als gedacht.
Zum Glück war der kleine Kerl (Cairn-Terrier)  sehr gelassen, aber er ließ sich auch nicht alles gefallen. Schnell waren die Fronten geklärt und schon bald wollte Lilly nur noch mit ihm spielen. Cassy liebt den Kleinen eh von Anfang an, er scheint echt was zu haben
Bei dieser ZUsammenführung ist uns erneut bewusst geworden, dass Lilly voller Angst ist vor fremden Hunden. Und anfangs mit allen Mitteln versucht, den Neuen zu vertreiben. Sie schiesst (das ist nicht untertrieben), bellend (aggressiv) auf den Neuen zu und schnappt ihn (dank Maulkorb ohne Schaden). Sie ist wie im Wahn und lässt sich durch nichts beruhigen. Ihr Herzchen klopft wie wild, und sie ist innerhlab kürzester Zeit total ausgepumpt, das hindert sie aber nicht, weiter den Neuen zu attackieren.
Das alles dauerte keine 5 Minuten....und nach weiteren 5 Minuten spielt Lilly mit dem Neuen und ist entspannt.
Uns blutet jedes Mal aufs Neue das Herz und auch, wenn es wirklich anstrengend mit der Zaubermaus ist (da wir in der Stadt leben und ständig etliche Hunde treffen), wollen wir alles daran setzen, dass sie bald weniger angstvoll durchs Leben gehen kann.
Wir müssen nun erstmal mind. 4 Wochen so weiter machen wie bisher, bis Lillys Schilddrüse eingestellt ist.
Wir versuchen Lilly möglichst stressfreie Tage zu bescheren und fahren meist raus auf die Felder.

Irgendwann und irgendwo wird sich der perfekte Platz für Lilly auftun - ganz bestimmt nicht in der Stadt.
Unsere Beschreibungen von Lilly schrecken sicherlich viele Interessenten ab, trotzdem müssen wir immer wieder betonen, dass Lilly ein unkomplizierter Hund ist, wenn es keine fremden Hunde geben würde, bzw. nur vereinzelt.
Wir treffen hier locker in 30 Minuten mind. 10 bis 15 Hunde - das ist einfach viel zu viel für die Maus.
In ländlicher Gegend wäre dieses Problem sehr viel kleiner.

Lilly liebt Schnee:
















 
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