Woche vom 15. bis 21. Februar 2010
Lilly hat nun an 2 Tagen ein Psychopharmaka bekommen, welches sie schon etwas (wenn auch gering) in ihrem Verhalten verändert hat. Die richtige Dosis haben wir noch nicht, aber das werden wir auch erst frühstens in 4 Wochen ausprobieren, da heute Lillys Schilddrüsenwerfe gekommen sind und diese sind katastrophal.
Lilly hat eine enorme Schilddrüsenunterfunktion und u.a. können folgende Symptome in ihrem Verhalten auftreten:
Übererregbarkeit
Überschießende Reaktionen
Neigung zu unprovozierter Aggression
Unkontrolliertheit in ungewohnter Umgebung
sehr emotional und impulsiv
stressintolerant
sehr geringe Frustrationstoleranz
suchen sich Ventil, um Dampf abzulassen,
dies kann bizarre Formen annehmen
plötzlich ängstlich, geräuschempfindlich
Nun heißt es erstmal Lillys Schilddrüse mit Medikamenten einzustellen und dann erst können wir weiter verfahren. Evtl. kann man schon bei "richtig eingestellter" Schilddrüse kleine Verhaltensänderungen feststellen. Uns ist durchaus klar, dass Lilly dann noch kein "normaler" Hund ist, aber insbesondere ihre "Launenhaftigkeit" (mal ein guter mal ein schlechter Tag) kann man damit "ausschalten".
Wenn Lillys Schilddrüse wieder richtig arbeitet, dann werden wir schaun, ob wir mit dem Psychopharmaka weiter arbeiten und inwieweit wir es täglich einsetzen müssen.
Jetzt heißt es erstmal abwarten und Lillys Schilddrüse einstellen.
Ansonsten haben unsere Mädels den Schnee noch lange nicht satt und toben auf den Feldern, was das Zeug hält
