Woche vom 8. bis 14. Februar 2010
Anfang dieser Woche hatten wir nun einen Termin mit einer Verhaltenstherapeutin.
U.a. brachte diese auch einen ihrer Hunde mit, einen netten Goldi. Auch hier reichten einige gezeigte Zähne des Goldis und ein Knurren, dass es nicht zu einer Freundschaft kam.
Trotz allem war der Termin sehr interessant.
Das, was wir bereits vermuteten, wurde uns bestätigt: Lilly ist extrem ängstlich gegenüber fremden Hunden und äussert dies mit einer "aggressiven Maske".
Da wir ja bereits mehrmals über eine medikamentöse Behandlung Lillys nachgedacht hatten, sprachen wir dieses Thema ebenfalls an.
So, werden wir nun ab Ende dieser Woche/Anfang nächster Woche ein Psychopharmaka an Lilly ausprobieren, in der großen Hoffnung, dass es Lilly entspannter werden lässt, sie aber zeitgleich noch aufnahmefähig ist. Die richtige Dosierung zu finden, wird einige Tage dauern.
Gleichzeitig haben wir ein Blutbild bei unserer Tae von Lilly machen lassen, welches insbesondere die Schilddrüsenwerte prüfen soll.
Die Sterilisation Lilly's wurde auf Weiteres verschoben.
Die restliche Woche haben wir ganz ruhig jeden Tag auf den Feldern verbracht. Erst recht, weil die kommende Woche wieder etwas anstrengender für Lilly wird, weil wir einen Urlaubs-Pensionsgast erwarten, den Lilly noch nicht kennt.
Lilly taut auf den Feldern immer mehr auf, sie ist ein komplett anderer Hund. Sie wälzt sich im Schnee, rennt wie der Blitz und buddelt für ihr Leben gern. Meist gestatten wir ihr es auch, buddeln dann aber später die Löcher alle wieder zu
Lilly in Aktion, sieht dann so aus:
...und wech ist sie
