nichts ist wie es war
  2. Woche
 

Woche vom 5. bis 11. Oktober 2009

09.10.09

Seit Samstag ist Marina nun bei mir zu Hause und für die nächste Woche stand in erster Linie Katzentraining auf dem Plan, da bei Marinchen noch immer stark der Jagdinstinkt durchkam, sobald die Katzen durch die Wohnung flitzten.So hieß es die ersten Tage noch Leinenpflicht und nachts Aussperren der Katzen. Ich kaufte noch einen Maulkorb, um ohne Angst um meine Katzen testen zu können, was genau Marina macht, wenn sie den Katzen hinterherspringt. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass meine Katzen nicht ganz "normal" sind Das heißt, sie bleiben eher stehen, wenn ein Hund auf sie zugerannt kommt und wollen spielen, da sie es von Cassy nicht anders gewöhnt sind und noch keinerlei schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht haben. 

Mit Maulkorb konnten wir Marina frei in der Wohnung laufen lassen und jeden "Sprint" in Richtung der Katzen abbrechen. Marina verstand das erstaunlich schnell und seit Mittwoch scheinen die Fronten geklärt, sie akzeptiert die Katzen!



 

Endlich kann sie sich nun auch ganz frei in der Wohnung bewegen!

Gestern lagen sie und der Kater sogar schon nebeneinander! Und da soll nochmal jemand sagen, Hunde und Katzen verstehen sich nicht



Draußen begannen wir nun auch an Marina`s panischer Angst vor Hunden zu arbeiten. Wir gehen jeden Tag auf einen kleinen Hundeplatz, an dem jede Menge Hunde vorbeilaufen, bestes Trainingsgebiet also.

Sobald Marina einen Hund sieht, schießt sie laut bellend zum Zaun, damit die Artgenossen ihr bloß nicht zu Nahe kommen, "Angriff ist noch immer die beste Verteidigung".  Wenn Cassy sie nicht ablenkt und mit ihr spielt ist sie die ganze Zeit auch sehr angespannt und am gucken, ob evt ein Hund am Zaun entlang läuft. Wir arbeiten nun daran, dass sie sich zum Einen immer häufiger entspannt, indem wir die strategisch wichtigen Plätze am Zaun einnehmen und sie mit unserer Körpersprache in die Platzmitte drängen. Zum Anderen üben wir gezielt das Ruhigbleiben bei Artgenossen.

Dass sich in einer Woche noch keine Wunder volltun, ist klar, jedoch konnten wir schon erste klitzekleine, wichtige Schritte in die richtige Richtung tun. Ihr Bellen wird teils weniger, gestern gab es sogar einen Hund, der am Zaun vorbei gelaufen ist und Marina nur noch gefiept hat, auch wenn sie noch sehr, sehr aufgeregt ist.

Begleitend dazu, übe ich zu Hause mit ihr wichtige Grundübungen, vor allem aber, dass sie sich auf mich konzentriert und  auf Signal zu mir Blickkontakt aufnimmt und ihre Aufmerksamkeit auf mich lenkt, was momentan mit das Wichtigste ist, da sie draußen wie gesagt noch sehr, sehr aufgeregt ist und immer nur am abchecken ist, was um sie herum geschieht.


Aber; ich habe nun endlich ihr komplettes Vertrauen, kann sie überall und immer anfassen und ihr lange in die Augen schauen! Sie entwickelt sich sogar  zu einem richtigem Schmusemonster!


Wir sind positiv gestimmt und ich freue mich schon euch von ihren nächsten kleinen Erfolgsschritten zu berichten!





 
 
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